"Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr"

- Marie Curie -

Ressourcenorientierte Traumatherapie

Was ist ein Trauma?

Traumafolgestörungen entstehen in der Regel durch traumatischen Stress. Dieser wiederum entsteht, wenn wir Belastungen ausgesetzt, die unser menschliches Stressverarbeitungssystem überfordern, z.B. lebensbedrohliche Ereignisse, großes Entsetzen und Hilflosigkeit, Gefühle von Machtlosigkeit oder Ohnmacht. Gelingt es unserem Organismus nicht, die überwältigenden Gefühle zu neutralisieren und zu bewältigen, entsteht eine Traumafolgestörung. Die Fähigkeit, mit schwierigen und schrecklichen Situationen fertig zu werden – also ein Trauma zu verarbeiten –, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich (Resilienz). Inzwischen wissen wir, dass sich hinter vielen seelischen und psychosomatischen Erkrankungen auch traumatische Erfahrungen als Ursache oder Mitursache befinden.

Therapie

Ich biete Ihnen in einem geschützten, vertrauensvollen und vor allem partnerschaftlichen Rahmen die Möglichkeit, Ihre belastende Lebenssituation, ja oft das Unaussprechbare, zu benennen. Ich begleite Sie behutsam auf Ihrem Weg zu sich selbst und unterstütze Sie dabei, Ihre Traumafolgen zu bearbeiten. Sie finden Ihren Weg, der Ihnen gut tut und der sich genau richtig für sie anfühlt. Sie wissen, dass Sie jeden Weg auch wieder verlassen können und einen neuen ausprobieren können.

Gemeinsam schauen wir, welche Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen Sie bereits mitbringen. Diese benötigen wir für Ihre innere und äußere Stabilisierung. Denn genau hier liegt der Schwerpunkt in der ressourcenorientierten Traumatherapie. Haben Sie sich ein inneres positives Gegengewicht geschaffen, dann besteht die Möglichkeit, sich dem Trauma zu nähern und in die Traumabegegnungsphase überzugehen. Hier nutze ich Methoden, die eine schonende Traumaintegration gewährleisten. Das bedeutet: Eine erneute Konfrontation ist nicht notwendig. Somit vermeiden wir Retraumatisierungen.

  • Information, Beratung, Aufklärung über Traumafolgestörungen
  • Abfragen traumaspezifischer Symptome / Körpersymptome
  • Stabilisierung (Stressreduzierung im System)
  • Vermittlung von Imaginationen und Kognitionen
  • Affektregulierung
  • Sicherheit schaffen (innen und außen)
  • Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit mit sich selbst neu lernen
  • kontrollierter Umgang mit traumatischem Material

Ich nutze die Verfahren der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie nach Frau Dr. Luise Reddemann, der Ego-State-Therapie und Täterintrojektarbeit nach Dr. Jochen Peichl, das "Innere-Kinder-Retten" nach Gabriele Kahn.

Terminvereinbarungen

Sich für eine Therapie zu entscheiden heißt, über einen längeren Zeitraum, mehrere Monate regelmäßig, meist wöchentlich, einen Termin zu vereinbaren.

Über dieses Kontaktformular haben Sie ganz unkompliziert die Möglichkeit, mir eine Email zu senden. Ich rufe Sie dann sehr gern zurück.

Vorteile Selbstzahler

Bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten haben Sie die Möglichkeit, sich einer größeren Auswahl zu bedienen. Dadurch verkürzt sich Ihre Wartezeit für einen Termin enorm. Sie können individuell, auf Ihre Bedürfnisse angepasst, zwischen unterschiedlichen Methoden und Therapieformen wählen. Darüber hinaus genießen Sie absolute Vertraulichkeit gegenüber Krankenkassen, Institutionen, Versicherungen...
Als Selbstzahler wird Ihre Motivation, sich auf den Beratungs- oder Therapieprozess einzulassen, wesentlich stärker in den Vordergrund treten.